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Haus- und Platzordnung Wien Energie Business Run 2017

1. Präambel

Diese Haus- und Platzordnung (nachfolgend „Hausordnung") ist eine Benutzungsordnung. Sie gilt für den Business Run am Gelände rund um das Ernst-Happel-Stadion, veranstaltet durch die Business Run Eventorganisation GmbH
(nachfolgend „Veranstalter“) im Zeitraum zwischen 06:00 Uhr – 24:00 Uhr am 07.9.2017. Die Hausordnung wird im Eventgelände an verschiedenen Stellen gut sichtbar angeschlagen.
Durch Betreten des im Folgenden näher bezeichneten Geländes unterwirft sich der Besucher nachstehender Haus- und Platzordnung des jeweiligen Grundeigentümers, Grundverwalters sowie des Veranstalters des Wien Energie Business Run 2017.
Diese Haus- und Platzordnung gilt nicht für Einsatzkräfte.
Die Bezeichnung „der Besucher“ bezieht sich auf alle Personen beider Geschlechter.

2. Geltungsbereich

Diese Hausordnung gilt während der Geltungsdauer für das gesamte im Zusammenhang mit der Veranstaltung benutzte Gelände. Zum Veranstaltungsgelände gehören sämtliche Bereiche, die während der Veranstaltung mit bzw. ohne Tickets und / oder einer Akkreditierung zugänglich sind, einschließlich aller Ein‐ und Ausgänge, sowie sämtliche weitere offiziellen Bereiche und Einrichtungen. Das Veranstaltungsgelände umfasst alle öffentlichen Flächen sowie Veranstaltungsbereiche rund um das Ernst-Happel-Stadion zwischen dem Einkaufszentrum Stadion Center und Prater Hauptallee und der Meiereistraße.
Während der gesamten Zeit der Veranstaltung wird das Veranstaltungsgelände ausreichend beleuchtet.

3. Aufenthalte
3.1. Besucher

Für Teilbereiche des Veranstaltungsgeländes ist es erforderlich, eine Akkreditierung mit sich zu führen. Die Akkreditierung ist beim Betreten und innerhalb des Veranstaltungsgeländes auf Verlangen des Sicherheits‐ und Ordnungsdienstes oder der Polizei vorzuweisen und kann auch den Zutritt außerhalb des Eventtages ermöglichen. Auf Verlangen ist mittels eines amtlichen Dokuments ein Identitätsnachweis zu erbringen.

Nach Veranstaltungsende haben alle Besucher das Veranstaltungsgelände schnellstmöglich, längstens aber bis 23:00 h zu verlassen.

3.2. Fahrzeuge aller Art

Am gesamten Gelände herrscht grundsätzlich Fahrverbot für ein- und mehrspurige motorisierte und nicht motorisierte Fahrzeuge. Ein Befahren des Geländes ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Veranstalters gestattet und hat in jedem Fall mit äußerster Vorsicht und einer maximalen Geschwindigkeit von 10 km/h zu erfolgen.
Bestimmten Personen ist das Parken mit ihren Fahrzeugen am Eventgelände seitens des Veranstalters erlaubt. Welche Personen diese Genehmigung erhalten, obliegt nur dem Veranstalter. Jedenfalls ist es diesen Personen untersagt, während der Veranstaltung am Gelände mit ihren Fahrzeugen zu fahren. Dieses Fahrverbot gilt am Veranstaltungstag von 14:00 Uhr bis 22:30 Uhr. Es ist strengstens untersagt in der dazwischenliegenden Zeit mit dem Fahrzeug am Gelände zu fahren. Darüber hinaus ist das Fahrzeug gegen unbefugtes Benützen zu sichern.
Die Einfahrt für Zulieferungen während des Veranstaltungstages ist von 8:00 bis 14:00 Uhr möglich. Bis 14:00 Uhr müssen die Lieferanten jedenfalls das Gelände mit ihren Fahrzeugen verlassen haben.
Der Veranstalter ist berechtigt an Fahrzeugen, welche unberechtigterweise während der Veranstaltung am Veranstaltungsgelände parken, Radklammern zu montieren. Diese werden seitens des Veranstalters frühestens 1 Stunde nach Veranstaltungsende wieder vom Fahrzeug abgenommen.
Der Veranstalter ist weiters berechtigt, als Verwaltungsaufwand für das Anbringen und Entfernen der Radklammern vom Fahrzeuglenker einen Betrag von € 100,- einzufordern.
Auch die Benutzung von nicht motorisierten Fahrzeugen und Sportgeräten wie beispielsweise Fahrräder, Scooter, Inline Skates, Skateboards und Rollschuhe ist am gesamten Gelände untersagt. Bei zuwiderhandeln kann das Fahrzeug oder Sportgerät durch den Sicherheitsdienst in Verwahrung genommen werden. Der Besitzer erhält einen Verwahrungsschein als Bestätigung. Die Aushändigung an den Besitzer erfolgt nach Veranstaltungsende bis längstens 23:00 Uhr am Standort der Organisationszentrale im Ernst-Happel-Stadion ausschließlich gegen Vorlage des Verwahrungsscheins. Zur Abgeltung des entstandenen Aufwandes werden die verwahrten Gegenstände nur gegen einen Pauschalbetrag von € 100,- ausgehändigt. Gegenstände die bis 23:00 Uhr von ihren Besitzern nicht abgeholt werden, gehen in die Verfügungsgewalt des Veranstalters über.
Fahrräder, Spiel- und Sportgeräte dürfen weder auf Wegen, Zugängen und Abgängen oder auf Besucherflächen abgestellt oder mittels Schloss oder Kette an Gegenständen fixiert werden, zumal diese ein Hindernis oder eine Stolpergefahr darstellen. Der Veranstalter oder dessen Erfüllungsgehilfen sind berechtigt, diese Fahrräder, Spiel- oder Sportgeräte durch das Zerstören der Fixiereinrichtung (des Schlosses
oder der Kette) zu entfernen und am Standort der Organisationszentrale im Ernst-Happel-Stadion zu verwahren. Zur Abgeltung des entstandenen Aufwandes werden die verwahrten Gegenstände nur gegen einen Pauschalbetrag von € 100,- ausgehändigt. Gegenstände die bis 23:00 Uhr von ihren Besitzern nicht abgeholt werden, gehen in die Verfügungsgewalt des Veranstalters über. Ein Kostenersatz für die zerstörte Fixiereinrichtung besteht nicht.

4. Zutrittskontrollen

Jede Person, die das Gelände um das Ernst-Happel-Stadion im Geltungsbereich dieser Hausordnung betreten möchte, erklärt sich ausdrücklich damit einverstanden, dass sie sich einer eventuellen Kontrolle durch den Sicherheitsdienst des Veranstalters unterzieht. Dabei ist den Anweisungen des Sicherheitsdienstes uneingeschränkt Folge zu leisten, widrigenfalls wird der Zutritt verwehrt.

4.1.
Jeder Besucher sowie jeder Akkreditierte ist beim Betreten eines
zutrittsüberwachten Bereiches des Veranstaltungsgeländes verpflichtet, dem
Sicherheits‐ und Ordnungsdienst, und auf Verlangen auch der Polizei, seine Akkreditierung unaufgefordert vorzuzeigen und auf Verlangen zur Überprüfung auszuhändigen. Im Falle der Weigerung wird der Zutritt verwehrt.

4.2
Der eingesetzte Sicherheits‐ und Ordnungsdienst ist berechtigt, Personen daraufhin zu überprüfen, ob sie aufgrund von Alkohol‐ oder Drogenkonsums oder wegen Mitführung von Waffen oder von gefährlichen oder feuergefährlichen Gegenständen ein Sicherheitsrisiko darstellen.

Weiters ist der Sicherheitsdienst berechtigt, Personen auf Gegenstände zu untersuchen, die ungebührlich laut Lärm erregen, ebenso auf ferngesteuerte Spielzeuge (z.B.: Autos, Flugzeuge) sowie Drohnen und andere Flugobjekte wie Himmelslaternen und ähnliches. Darüber hinaus ist der Sicherheitsdienst berechtigt, Personen und deren Behältnisse hinsichtlich pyrotechnischem Material wie Feuerwerkskörpern, bengalischen Feuern sowie Laser-Pointern zu durchsuchen. Der Besucher des Wien Energie Business Run erklärt sich ausdrücklich damit einverstanden, dass seine Bekleidungsstücke und mitgeführten Behältnisse dahingehend durchsucht werden.

Der Sicherheitsdienst ist berechtigt, Personen, die ein Sicherheitsrisiko darstellen, den Zutritt zum Gelände zu verweigern. Selbiges gilt für Personen, die ihre Zustimmung zur Durchsuchung ihrer Bekleidungsstücke und mitgeführten Behältnisse verweigern. Der Sicherheitsdienst ist weiters berechtigt, diejenigen Gegenstände, die nicht im Einklang mit dem obigen Absatz stehen (Drogen, Waffen, pyrotechnisches Material, Drohnen, ungebührlich Lärm erregende Gegenstände, etc.) abzunehmen.

Im Einzelfall ist der Sicherheitsdienst berechtigt, derartige Kontrollen auch bei Personen vorzunehmen, die sich bereits auf dem Gelände aufhalten. Bei Verstößen gegen die Hausordnung ist der Veranstalter berechtigt, die Zuwiderhandelnden des Geländes zu verweisen.

5. Verhalten im Veranstaltungsgelände
5.1.
Alle Personen, die das Veranstaltungsgelände betreten, haben sich so zu verhalten, dass kein anderer geschädigt, gefährdet oder ‐ mehr als nach den Umständen unvermeidbar ‐ behindert oder belästigt wird.

5.2.
Alle Personen, die das Veranstaltungsgelände betreten, haben den Anordnungen des Veranstalters, des Sicherheits‐ und Ordnungsdienstes, der Polizei, der Feuerwehr, und des Rettungsdienstes sowie Anweisungen über die Lautsprecheranlage Folge zu leisten. Wer vorsätzlich oder fahrlässig diese Anordnungen nicht befolgt
oder gegen andere Regeln der Hausordnung verstößt, kann vom Sicherheits‐ und Ordnungsdienst oder der Polizei vom Veranstaltungsgelände verwiesen werden.

5.3.
Aus Sicherheitsgründen und zur Abwehr von Gefahren sind die Besucher verpflichtet, auf Anweisung des Sicherheits‐ und Ordnungsdienstes oder der Polizei andere Bereiche als jene, in denen sich die jeweiligen Besucher gerade aufhalten, einzunehmen.

5.4.
Alle Ein‐ und Ausgänge sowie die Not‐, Flucht‐ und Rettungswege sind freizuhalten. Es können weitere erforderliche Aufforderungen und Anordnungen für den Einzelfall zur Verhütung oder Beseitigung von Gefahr für Leben, Gesundheit oder Eigentum erlassen werden. Den zu diesem Zweck ergehenden Weisungen des Sicherheits‐ und Ordnungsdienstes oder der Polizei ist Folge zu leisten.

5.5.
GENERELLES ALKOHOLVERBOT FÜR BESUCHER BIS 16 JAHRE

Gem. § 11 Wr JSCHG 2002 i.d.g.F. ist es Personen bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres generell untersagt, alkoholische Getränke an allgemein zugänglichen Orten und/oder bei öffentlichen Veranstaltungen zu erwerben und/oder zu konsumieren. Der Veranstalter behält sich in diesem Zusammenhang die Kontrolle vor Ort durch Mitarbeiter und Behörden ausdrücklich vor. Etwaiges Zuwiderhandeln wird angezeigt, alkoholische Getränke werden abgenommen.

Der übermäßige Konsum von Alkohol auf dem Veranstaltungsareal ist untersagt. Der Veranstalter behält sich vor, stark alkoholisierte Personen, die für sich selbst und/
oder Dritte eine Gefährdung darstellen, des Veranstaltungsareals zu verweisen.

5.6.
Jegliche Abfälle, Verpackungsmaterialien und leere Behältnisse sind in den auf dem
Veranstaltungsgelände stehenden Abfallbehältern zu entsorgen.

5.7.
Im Gefahr‐ oder Brandfall ist den Anweisungen des Sicherheits‐ und Ordnungsdienstes Folge zu leisten.

5.8.
Der Wien Energie Business Run soll allen Besuchern zur sportlichen Betätigung, Unterhaltung, zum Verweilen und/oder zur Einnahme von Speisen und Getränken nach dem Lauf dienen. Bei all diesen Tätigkeiten sollen andere Besucher in keinster Weise belästigt, gestört, bedrängt oder angepöbelt werden. Ein friedvolles Miteinander aller Besucher und gegenseitiger Respekt ist demzufolge ein ausgesprochenes Ziel beim Wien Energie Business Run. Wer daher andere Besucher stört, belästigt, bedrängt oder anpöbelt kann mittels Hausverbot vom Gelände verwiesen werden.

6. Verbote
6.1.
Sofern nicht ausdrücklich durch den Veranstalter genehmigt, ist es untersagt, folgende Gegenstände in das Veranstaltungsgelände zu bringen oder einen der folgenden Gegenstände mitzuführen. Im Zweifelsfall obliegt die Einordnung von Gegenständen als verboten oder erlaubt im Sinne dieser Hausordnung dem zuständigen Sicherheitsverantwortlichen.

(a) Waffen jeder Art

(b) Sachen und Gegenstände, die als Waffen, Hieb‐, Stoß‐, Stichwaffen oder als
Wurfgeschosse Verwendung finden sowie jegliche Substanzen, die eine Gefährdung darstellen können

(c) Flaschen, Krüge oder Gegenstände, die aus einem anderen zerbrechlichen, splitternden Material hergestellt sind

(d) Feuerwerkskörper, Leuchtkugeln, Rauchpulver, Rauchbomben oder andere
pyrotechnische Gegenstände sowie Laser-Pointer

(e) Drogen, Rauschmittel und Stimulanzien

(f) rassistisches, fremdenfeindliches, rechtsradikales, nationalsozialistisches,
sexistisches oder politisches Propagandamaterial

(g) Tiere, ausgenommen Blindenführ‐ und /oder Partnerhunde. Blindenführ- und Partnerhunde müssen einen Beißkorb sowie Führgeschirr tragen und sind an der Leine zu führen.

(h) Gassprühdosen, ätzende, brennbare, färbende oder sonst gefährliche
Substanzen oder Gefäße mit Substanzen, die die Gesundheit beeinträchtigen
oder leicht entzündlich sind – Ausnahme: handelsübliche Taschenfeuerzeuge;

(i) größere Mengen von Papier, Pappe, Verpackungsmaterial

(j) mechanisch betriebene Lärminstrumente wie z.B. Megaphone, Gasdruckfanfaren, ungebührlichem Lärm erregenden Gegenständen, die ein Gesundheitsrisiko für die sonstigen Besucher darstellen als auch die Durchführung der musikalischen Darbietungen nachhaltig beeinträchtigen. Als ungebührlich Lärm erregend definiert der Veranstalter Gegenstände, die jedenfalls Lärm im Ausmaß von zumindest 80 Decibel (db) erzeugen können.

(k) andere Objekte, die die Sicherheit und / oder das Ansehen Einzelner
der Veranstaltung oder des Veranstalters beeinträchtigen könnten

Im Zweifelsfall obliegt die Einordnung von Gegenständen als verboten oder erlaubt im Sinne dieser Haus- und Platzordnung dem zuständigen Verantwortlichen des Sicherheitsdienstes.
Personen, welche verbotene Gegenstände im Sinne dieser Hausordnung mit sich führen wird der Zutritt auf das Gelände verwehrt. Werden Personen mit verbotenen Gegenständen am Gelände angetroffen, ist der Sicherheitsdienst berechtigt, die Gegenstände ersatzlos einzuziehen.

6.2.
Sofern nicht ausdrücklich durch den Veranstalter genehmigt, ist es allen
Personen, die das Veranstaltungsgelände betreten, untersagt:

(a) Drucksorten, Werbematerial, Promotionartikel zu verteilen und Sammlungen durchzuführen sowie andere promotionelle oder kommerzielle Aktivitäten ohne vorherige schriftliche Genehmigung durch den Veranstalter durchzuführen. Im Falle des Zuwiderhandelns ist der Veranstalter berechtigt, Reinigungskosten iHv jedenfalls € 1.800,-, ein Benützungsentgelt iHv jedenfalls € 2.400,- und die Kosten rechtlicher Intervention sowohl gegen den Verursacher vor Ort als auch gegenüber dem Beworbenen in Rechnung zu stellen. Allenfalls darüberhinausgehende Ansprüche bleiben unberührt.

(b) mit Gegenständen aller Art zu werfen oder Flüssigkeit aller Art zu
verschütten, insbesondere, wenn dies in Richtung anderer Personen erfolgt

(c) Feuer zu entfachen, Feuerwerkskörper, Leuchtkörper, Rauchpulver, Rauchbomben oder andere pyrotechnische Gegenstände abzubrennen oder abzuschießen

(d) politische Propaganda und Handlungen, rassistische, fremdenfeindliche,
rechtsradikale oder Parolen und Embleme zu äußern oder zu verbreiten

(e) sich in einer Art und Weise zu benehmen, die andere als provokativ,
bedrohlich, diskriminierend oder beleidigend interpretieren könnten

(f) eine bedrohliche Situation für das Leben oder die Sicherheit von einem selbst
oder von anderen herbeizuführen oder eine andere Person in irgendeiner Weise
zu gefährden

(g) zu irgendeinem Zeitpunkt Personenschaden oder Sachschaden zu verursachen

(h) nicht für die allgemeine Benutzung vorgesehene Bauten und Einrichtungen,
insbesondere Fassaden, Zäune, Sessel, Bänke, Tische, Mauern, Umzäunung,
Absperrungen, Beleuchtungsanlagen, Kamerapodeste, Bäume, Masten aller Art, Dekorationen oder ähnliches zu besteigen, erklettern oder zu übersteigen

(i) Bereiche (z.B. Funktionsräume, VIP‐ und Medienbereiche usw.), die nicht für
die Allgemeinheit zugelassen sind, bzw. deren Zutrittsberechtigung nicht für diese
Bereiche gilt, zu betreten

(j) Verkehrsflächen, Geh‐ und Fahrwege, Zu‐ und Abgänge zu den Besucherplätzen und Rettungswege einzuengen, zu blockieren oder zu beeinträchtigen

(k) bauliche Anlagen, Einrichtungen, Zäune oder Wege zu beschriften, zu bemalen oder zu bekleben

(l) außerhalb der Toiletten die Notdurft zu verrichten oder das Veranstaltungsgelände durch das Wegwerfen von Gegenständen – Abfällen, Verpackungen, leeren Behältnissen usw. – zu verunreinigen;

(m) Alkohol in übermäßigen Mengen zu konsumieren

6.3.
Jede Zuwiderhandlung im Sinne dieser Haus‐ und Platzordnung wird wie folgt
geahndet:

(a) der Besucher wird des Veranstaltungsgeländes verwiesen

(b) der Veranstalter erteilt dem Besucher für die Dauer der Veranstaltung ein Platzverbot

(c) die Rechte des Inhabers des Hausrechts – insbesondere die Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen – bleiben unberührt;

(d) Verletzungen der den Veranstaltungsteilnehmern für den Betrieb und die
Benützung der Veranstaltungsstätte durch diese Haus‐ und Platzordnung auferlegten Handlungs‐ und Unterlassungspflichten sind gemäß § 32 Abs. 3 des Wiener Veranstaltungsgesetzes strafbar.

7. Verhalten im Falle von Schlechtwetter (Sturm, Hagel, Gewitter)

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass bei Aufziehen einer Schlechtwetterfront alle Besucher eigenverantwortlich geeignete Schutzmaßnahmen zu treffen haben. Insbesondere kann der Aufenthalt unter Bäumen sowie der Aufenthalt in unmittelbarer Nähe von technischen Aufbauten eine Gefährdung darstellen. Diesbezügliche Hinweise (Anweisungen durch Sicherheitsdienst, Durchsagen über Beschallungsanlagen, Anzeigen auf Grossbildleinwänden und anderen elektronischen Anzeigen) durch den Veranstalter sind unbedingt zu beachten.

8. Verhalten in Notfällen

Im Gefahrenfall (Brand, Unfälle, Gewaltausschreitungen etc.) müssen umgehend der Sicherheitsdienst oder die Einsatzkräfte der Blaulichtorganisationen informiert werden.
•    ALARMIEREN
o    nächster Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes
o    Feuerwehr 122
o    Polizei 133
o    Rettung 144
•    RETTEN / LÖSCHEN / ERSTE HILFE
•    RUHE BEWAHREN
•    EIGENE SICHERHEIT BEACHTEN

9. Verhalten bei Räumung oder Evakuierung sowie drohender Überfüllung

Im Falle einer notwendigen Räumung bzw. Evakuierung ist unbedingt Ruhe zu bewahren und den Anordnungen des Veranstalters, des Sicherheitsdienstes, der Einsatzkräfte der Blaulichtorganisationen sowie Durchsagen und Anzeigen auf den Grossbildleinwänden und anderen elektronischen Anzeigen unbedingt Folge zu leisten.
Sollte eine Überfüllung von Teilbereichen des Veranstaltungsgeländes drohen, kann es zu teilweisen Sperren und Zutrittsbeschränkungen kommen. Bei drohender Überschreitung der Gesamtkapazität kann es zur Errichtung von Sperren an den Eventgelände Zu- und Abgängen kommen. Diese Sperren werden auf Anweisung der Veranstaltungsbehörde oder der Sicherheitsbehörde durch die Einsatzkräfte der Polizei mit Unterstützung von Sicherheitskräften des Veranstalters errichtet.

10. Haftung
10.1.
Das Betreten des Geländes erfolgt auf eigene Gefahr. Eltern haften für ihre Kinder.
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich bei dem Gelände teilweise auch um ein naturbelassenes Gelände handelt. Daher ist am gesamten Gelände darauf zu achten, dass es Unebenheiten, Wiesen und teilweise Bereiche mit unterschiedlichen Beleuchtungsverhältnissen geben kann. Die Benutzung erfolgt in jedem Fall auf eigene Gefahr.

10.2.
Im Falle der Absage einer Veranstaltung, Verschiebung, Programm- oder Besetzungsänderungen werden keine Spesen (z.B. Anfahrt, Hotel) ersetzt. Unfälle und Schäden sind unverzüglich dem Veranstalter, dem Sicherheitsdienst oder den Einsatzkräften der Blaulichtorganisationen anzuzeigen.

11. Rechtsfolgen

Jedes Zuwiderhandeln gegen diese Haus- und Platzordnung kann mit einem Verweis vom Gelände geahndet werden. Allfälliges (verwaltungs-) oder strafrechtlich relevantes Verhalten wird ausnahmslos bei den zuständigen Stellen zur Anzeige gebracht. Zu diesem Zweck ist der Sicherheitsdienst berechtigt, die persönlichen Daten zuwiderhandelnder Personen aufzunehmen. Es wird darauf hingewiesen, dass eine Verletzung der in dieser Hausordnung auferlegten Handlungs- und Unterlassungspflichten nach § 35 Abs 1 Wr VeranstaltungsstättenG, 1999 i.d.g.F. iVm § 32 Abs 3 des Wr VeranstaltungsG, 2008 i.d.g.F. strafbar ist.
Gem. § 35 Abs 4 Wr VeranstaltungsstättenG, 1999 i.d.g.F dürfen sich Personen, die sich dieser genehmigten und angeschlagenen Haus- und Platzordnung nicht unterwerfen, nicht am Gelände aufhalten.

12. Anordnungsbefugnis

Allfälligen Anordnungen der Exekutive, der Feuerwehr, dem Sicherheitspersonal, Organen der Stadt Wien, des Grundeigentümers, Grundverwalters als auch des Veranstalters selbst hat der Besucher umgehend Folge zu leisten. Bei Nichtbefolgung kann die betreffende Person vom Gelände gewiesen werden.
Alle Personen, die das Gelände betreten, haben sich so zu verhalten, dass andere Personen weder geschädigt, gefährdet noch belästigt werden. Weiters haben sie sich so zu verhalten, dass es zu keiner Beschädigung von Aufbauten, Einrichtungen, Gerätschaften oder Gegenständen kommt.

13. Genehmigung gem. § 35 Abs 2 Wr. VeranstaltungsstättenG, 1999 i.d.g.F.

Die gegenständliche Haus- und Platzordnung wurde vom Grundeigentümer sowie der Veranstalter des Wien Energie Business Run erlassen und mit Bescheid des Magistrates 36 vom 14.07.2017, # 200856-2017-19 genehmigt.

14. Geltungsdauer

Jeder Besucher erklärt sich spätestens mit Betreten des Veranstaltungsgeländes,
mit dieser Haus- und Platzordnung ausdrücklich einverstanden. Etwaige Widersprüche müssen rechtzeitig und schriftlich der Geschäftsleitung des
Veranstalters zugehen. Diesem Schriftformerfordernis ist durch einfachen postalischen Briefwechsel Genüge getan. Die Kommunikation via E‐Mail erfüllt das Schriftformerfordernis nicht, solange sich der Empfänger nicht ausdrücklich auf die gleiche Art und Weise damit einverstanden erklärt. Die Haus- und Platzordnung gilt solange, bis der letzte Besucher das Veranstaltungsgelände verlassen hat.



Benützungsbedingungen Wien Energie Business Run 2017

1. Ton- und Bildaufnahmen
1.1.
Jede Person, die das Gelände betritt, erklärt sich damit einverstanden, dass von ihr kostenlos Ton- und Bildaufnahmen gemacht werden, von denen mittels direktem oder zeitversetztem Video-Display, direkter oder zeitversetzter Übertragung oder einer anderen Transmission oder Aufzeichnung, Fotos oder anderer gegenwärtiger und/oder zukünftiger Medientechnologien kostenlos Gebrauch gemacht werden kann.

1.2.
Jede Person, die das Gelände betritt, erkennt an, dass sie Ton- und /oder Bildaufzeichnungen nur zum Privatgebrauch machen und/oder übertragen darf. Auf jeden Fall ist es strengstens verboten, über das Internet, Radio, Fernsehen oder andere gegenwärtige und/oder zukünftige Medien Ton- und/oder Bildmaterial ganz oder teilweise zu übertragen oder andere Personen bei der Durchführung solcher Aktivitäten zu unterstützen. Davon ausgenommen sind Vertreter der Presse und elektronischen Medien, die über eine Akkreditierung durch den Veranstalter verfügen.

1.3.
Bei TV-Übertragungen und sonstigen Aufzeichnungen erteilt der Besucher der übertragenden TV-Anstalt seine Zustimmung, dass die von ihm während oder im Zusammenhang mit der Veranstaltung gemachten Aufnahmen entschädigungslos ohne zeitliche oder räumliche Einschränkung mittels jedes technischen Verfahren ausgewertet werden dürfen.

1.4.
Die Bundespolizeidirektion Wien teilt mit, dass zur Vorbeugung und Abwehr von gefährlichen Angriffen gegen Leben, Gesundheit oder Eigentum von Menschen Bild- und Tonaufzeichnungen angefertigt werden. (Rechtsgrundlage § 54 Abs. 5 SPG).
Der Veranstalter weist darauf hin, dass am Veranstaltungsgelände um das-Ernst-Happel-Stadion zur besseren Koordination der Besucherströme eine Videoüberwachungsanlage eingesetzt wird. Jede Person, die das Gelände betritt, erklärt sich mit dieser Maßnahme einverstanden.

2. Haftung
2.1.
Jede Person, die das Veranstaltungsgelände betritt, erkennt an, dass sie sich im Veranstaltungsgelände und in dessen Umfeld auf eigene Gefahr aufhält und den Veranstalter oder andere relevante Personen und Organe nicht für eingegangene Risiken, Gefahren oder Verlust einschließlich Körperverletzung, Schäden am Privateigentum, Verlust von Privateigentum oder andere Vorfälle, die aus dem Besuch der Veranstaltung resultieren, verantwortlich gemacht werden können, unabhängig davon, ob sich diese Vorfälle vor, während oder nach dem Besuch ereignen, mit Ausnahme von Ereignissen, die durch grobe Fahrlässigkeit und / oder vorsätzliches Verschulden des Veranstalters verursacht werden.

2.2.
Sämtliche Unfälle oder Schäden sind unverzüglich bei Einsatzkräften, Ordner- oder Sicherheitsdienst oder Veranstalter anzuzeigen.